Die besten Kartenspiele

Welche Kartenspiele machen richtig Spaß?

Man kann fast behaupten, dass das Wort " Kartenspiel" fasst jedem ein handfester Begriff ist. Immerhin hat das Kartenspiel eine lange Tradition hinter sich, die sich bis ins 12 Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Denn um diese Zeit herum wurden die ersten Kartonkartenspiele in Ostasien produziert. Einige Jahrhunderte später, wohl um das 6. Jahrhundert, verbreiteten sich die Kartenspiele schließlich auch in Indien. Schließlich wurde das Spiel auch in Europa immer populärer. Zuerst aber eher im negativeren Sinne. Denn 1367 wurde das Kartenspiel in der Schweiz, genauer gesagt in Bern, verboten. Zu dieser Zeit trug es noch den Namen „Gebetsbuch des Teufels“ Wahrscheinlich, da man die negative Seite gegenüber des Glücksspiels, als dieses sah man das Kartenspiel, ausdrücken wollte. Dieses Verbot wurde später wieder aufgehoben. Im folgenden Verlauf verbreitete sich das Kartenspiel in allen Ländern der Welt und nach und nach bildeten sich immer neue Variationen des Kartenspiels.

Die typische Form des Kartenspiels, sprich 52 Karten mit den Symbolen Pik, Kreuz, Karo und Herz, stammt wahrscheinlich von dem Kalenderjahr ab. Die vier Symbole stehen dabei für die vier Jahreszeiten und die Anzahl der Karten für die Anzahl der Wochen in einem Jahr. Da es heute zahlreiche verschiedene Kartenspiele gibt, lassen sich bekannte Spiele in Unterkategorien unterteilen. So gibt es zum Beispiel die Ablegespiele, dessen bekanntesten Spiele zum Beispiel Schwarzer Peter und Mau- Mau sind.

Schwarzer Peter

Schwarzer Peter besteht aus 31 oder 37 Karten, die Mitspieleranzahl ist unbegrenzt. Zu Beginn des Spieles werden alle Karten gemischt und gleichmäßig an alle Spieler verteilt. Ist unter den aufgenommen Karten eines Spielers ein Paar, also zwei Karten mit gleichem Eckzeichen, so darf er dieses Paar direkt ablegen. Die restlichen Karten behält man in der Hand. Nun ziehen die Mitspieler linksherum und abwechseln von ihrem Nachbarn eine Karte. Bildet die gezogene Karte ein Paar mit einer Karte, welche man auf der Hand hält, kann man das neu gewonnen Paar ebenfalls ablegen. Nach und nach verringert sich durch das Ablegen die Anzahl der Karten, die die Spieler auf der Hand haben. Am Ende sind alle Paare abgelegt, eine Karte bleibt allerdings übrig: der Schwarze Peter. Derjenige, der diese Karte behält, hat verloren.

Ligretto

Ein weiteres, wohl eher modernes Ablegespiel ist „Ligretto“. Bei diesem Spiel muss der Spieler versuchen seine Karten möglichst schnell abzulegen. Die Besonderheit des Spieles ist es, dass alle Spieler gemeinsam spielen können. Es gibt also keine Wartezeit, jeder tätigt seinen Spielzug zur gleichen Zeit. Jeder Spieler erhält 40 Spielkarten, 10 dieser Karten werden verdeckt neben sich gelegt. Grundlegendes Ziel ist es diesen Stapel im Verlaufe des Spieles abzubauen. Wer dies als erstes schafft hat das Spiel gewonnen. „Ligretto“ ist ein rasantes Kartenspiel, das schnelles Reaktionsvermögen voraussetzt.

Viele heutige Kartenspiele lassen sich allesamt mit einem Kartenblatt spielen. Dazu gehören besonders traditionelle Kartenspiele wie Skat oder auch Black Jack. Doch es gibt auch viele Spiele, welches ihr eigenes Kartenblatt besitzt. Zu diesen Spielen gehört, das oben beschriebene Kartenspiel „Ligretto“. Ein weiteres Spiel mit eigenem Kartenblatt ist auch „Elfer raus“. Das Spiel besteht aus 80 Karten. Insgesamt gibt es vier Zahlenfolgen der Zahlen Eins bis Elf. Jede Zahlenfolge hat eine andere Farbe, bei dem Spiel Gelb, Grün, Rot und Blau. Ziel des Spiel ist es durch Ablegen seiner Karten als Erster keine Karte mehr auf der Hand zu haben. Dabei kann jeder Spieler beliebig viele Karten auslegen.

Halli Galli

Auch das Spiel „Halli Galli“ ist durchaus bekannt und besitzt ein eigenes Kartenblatt. Das Spiel ist für zwei bis acht Spieler konzipiert und lässt sich auch als Mengenwahrnehmungsspiel bezeichnen. Die gesamten Karten des Spiels werden unter den Mitspielern verteilt. Jeder Mitspieler erhält also einen Kartenstapel, den er umgekehrt, mit Kartenblatt nach unten, vor sich auf den Tisch legt. In der Mitte des Tisches liegt eine Glocke. Die Karten zeigen verschiedene Früchte, zum Beispiel Bananen oder Pflaumen. Diese Früchte befinden sich in unterschiedlicher Zahl auf den Karten (auf einer Spielkarte sind zum Beispiel zwei Bananen, auf anderen vier Bananen). Nun decken die Spieler abwechselnd eine Karte von ihrem Stapel auf. Zeigt die Gesamtübersicht nun fünf Früchte einer Sorte müssen die Spieler mit einer Hand so schnell wie möglich auf die Glocke schlagen. Der Spieler, dessen Hand als erstes die Glocke berührt, erhält alle auf dem Tisch liegenden Karten. Hat ein Spieler am Ende alle Karten der anderen Mitspieler erhalten, dann hat er gewonnen.

Hanabi

Kartenspiele sind seit Jahrhunderten noch immer aktuell. Noch heute findet man in Geschäften neben Brettspielen zahlreiche Kartenspiele. Auch das Spiel des Jahres 2013 ist ein Kartenspiel. Dieses trägt den Namen „Hanabi“, wobei „Hanabi“ übersetzt soviel wie Feuerwerk bedeutet. Und dieses Wort ist ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Denn die Spielkarten zeigen Feuerwerksbilder. Diese werden „in Reihen nach Farben und Zahlen geordnet abgelegt“. Der Clou dabei: Die Spieler können ihre eigenen Karten nicht sehen, da die Spieler ihre Karten falsch herum aufnehmen. Die anderen Spieler können nun hinweise geben (z.B. „die linke Karte auf deiner Hand ist eine drei“ etc.). Mit Wissen aus vorherigen Runden und neuen Hinweisen, werden die Karten ausgespielt. Machen die Spieler während des Spiels aber mehr als drei Fehler ist das Spiel verloren. Das gemeinsame Agieren und geforderte Zusammenspiel ist für ein Kartenspiel neuartig und dennoch interessant. Denn nur gemeinsam kann am Ende ein farbenfrohes Kartenfeuerwerk entstehen.

Ausblick

Anhand dieser Beispiele von bekannten und veröffentlichten Kartenspielen lässt sich die enorme Vielfalt an Kartenspielen erkennen, die sich über die Jahre entwickelt hat. Sicher ist, dass auch in den nächsten Jahren noch viele neue Spiele hinzukommen werden. Doch die traditionellen Kartenspiele, wie „Romme“, „Skat“ oder auch „Schwarzer Peter“, die auch heute noch immer gerne gespielt werden, werden sicher auch zukünftig zu dem Best Of der Kartenspiele gehören.

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